1. Interimshalle für unsere Sportler
Der Gemeindevorstand wird beauftragt für unsere SportlerInnen eine Interimshalle, als Ersatz für die in Sanierung befindliche Sporthalle der Söhreschule, zu bauen.
Begründung:
Der Ausfall der Söhresporthalle ist für Lohfelden schon seit über 3 Jahren ein immerwährendes Problem. Da wurde eine Bodensanierung durchgeführt, obwohl das Dach undicht war. Später wurde das Dach repariert, um dann festzustellen, dass die Halle immer noch feucht ist. Es wurden und werden Gutachten erstellt um dann Mitte des Jahres endlich festzustellen, ob renoviert oder abgerissen und neu gebaut werden muss. Diese Halle hat in den letzten Jahren unglaublich viel Geld gekostet und so geht es weiter. Die Sperrung bis mindestens 2029 kostet die Gemeinde nicht nur Geld sondern auch die Entwicklung der Sportvereine.
Betroffen ist die Schule und die die Vereine. In diese Schule geht der größte Teil der Lohfeldener Jugendlichen und auch wenn die Schule vom Kreis verwaltet wird, können wir uns hier nicht einfach aus der Verantwortung stehlen.
Um für unsere Jugendlichen und sportlichen Erwachsenen nicht immer nach neuen Sportstätten zu suchen, ist eine solche Interimshalle erforderlich. Die Vereine hätten so die Möglichkeit ihren sportlichen Nachwuchs zu fördern und die Halle dient darüber hinaus der Gesundheitsvorsorge für alle SportlerInnen.
Solche Leichtbauhallen sind relativ schnell und für einen erschwinglichen Preis zu bauen.
Nach der Sanierung der Söhrehalle durch den Kreis, könnte die Halle selbst für Indooraktivitäten genutzt oder weiter veräußert werden.
Mögliche Standorte wären gegenüber der Feuerwehr oder im Randbereich der grünen Mitte.
2. Einbau eines barrierefreieren Zuganges „Rampe Hunsrückweg“
Die Gemeindevertretung beschließt:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, einen barrierefreieren Zugang am Hunsrückweg in Vollmarshausen zu bauen. Entsprechende Haushaltsmittel sind im HH 2026 einzustellen.
Begründung:
Die Thematik ist dem Fachbereich Bauen und Wohnen bereits seit mehreren Jahren bekannt. Es sollte an diesem Gehweg, der das gesamte Wohngebiet verbindet, eine gefahrlose Querung zeitnah geschaffen werden.
3. Projekt für Kids und Jugendliche – Klettergarten/ Kletterwände
Die Gemeindevertretung beschließt:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt im Jahr 2026 im Investitionsbudget für Spielplätze (I062000001) 50.000 Euro für einen Klettergarten/Kletterwände zu berücksichtigen.
Als mögliche Standorte kommen das Sportgelände am Stadion oder der Berlinerplatz in Frage. Nach einer Prüfung der Standorte soll die Realisierung festgelegt werden.
Begründung:
Da im Jugendforum verschiedene Projekte angesprochen wurden, halten wir es für erforderlich unseren Jugendlichen Projekt-Möglichkeiten, wie z. B. Klettergärten, Kletterwände oder ähnliches anzubieten. Diese könnten, in Absprache mit der Jugendpflege und mit intensiver Beteiligung von Jugendlichen, auf dem Sportgelände am Stadion oder auf dem Berliner Platz realisiert werden.
4. Schwimmbadkurs für Nichtschwimmer
Die Gemeindevertretung beschließt:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt, für die Saison 2026 im Freibad zusätzliche Kurse für Nichtschwimmer anzubieten. Die Kosten für einen zusätzlichen Schwimmausbilder/in sind im HH zu berücksichtigen.
Begründung:
Da es immer mehr Nichtschwimmer gibt, sehen wir an dieser Stelle eine zusätzliche Maßnahme als zwingend erforderlich an, um vielen Kindern die Möglichkeit einer Schwimmausbildung zu geben.
5. Solarspeicher für das Feuerwehrhaus
Die Gemeindevertretung beschließt:
Der Gemeindevorstand wird beauftragt für die vorhandene Solaranlage auf den Gebäuden der Feuerwehr in der Crumbacher Str. 133 einen Solarspeicher einzubauen. Entsprechende Haushaltsmittel sind im HH einzustellen.
Begründung:
Da die Fördermaßnahme durch den Energieversorger immer geringer wird, und immer mehr elektrische Einsatzgeräte hinzukommen, macht es Sinn einen Solarspeicher für die Anlagen zu installieren, um die Energiebilanz am Feuerwehrhaus zu reduzieren