Kommunalpolitische Woche

Die Kommunalpolitische Woche
Ein Kommentar
oder
„Die GENOSSEN BITTEN ZUR KASSE“

Das war`s ja dann wohl erst mal.
Am Donnerstag gab es die letzte Sitzung der Gemeindevertretung vor den Kommunalwahlen 2021 und nun stürzt sich alles final in den Wahlkampf.

Dass nur insgesamt 25 von 37 Parlamentariern anwesend waren, spiegelt wieder, dass sich das ehemals seriöse Kommunalparlament zu einem „Komödien-Theater in Akten“ entwickelt hat.
Hauptdarsteller der „König“ und sein Vasall „Hagen von Tronje“, um mal eine Ableitung in die Gattung Märchen und Sagen zu gebrauchen.

Die 5 lange Jahre nutzten die beiden, sich auf dem „Schlachtfeld“ auszubreiten, das früher Betätigungsfeld von biederen Gemeindevertretern war – so ändern sich die Zeiten.

„Immer feste druff“ würden die Berliner sagen, gilt es den Umgangston mit der, bzw. gegen die Opposition zu beschreiben.
Es wurde aber auch nichts ausgelassen, Andersdenkende „nieder zu machen“ und von einem „parteiübergreifenden – ausgleichendem -kollegialen“ Tun und Handeln war man weit entfernt.

Macht der Mehrheit halt.

Erreicht wurde, dass jede Menge Dinge „durchgebracht“ werden konnten, für die Lohfeldens Bürgerinnen und Bürger lebenslänglich tief in die Tasche greifen müssen.

Waren es sogenannte „wichtige Maßnahmen zur CORONA-Bekämpfung“ wie Gutscheine für die Kasseler Tafel, die niemand in Anspruch nahm oder die Forderung nach einem CORONA-KRANKENHAUS im ehemaligen HORNBACH-GARTENMARKT für schlappe 2 Millionen.
Es wurde aber auch nichts ausgelassen, sich in den Vordergrund zu schieben, Macht zu beweisen und den Bürgern einzureden wie gut das alles für sie sei.

Da musste eine Vollmarshäuser Marketing-Firma her, um in Lohfelden die „DEMOKRATIE zu stärken“ (10 TSD. EURO) mit dem Resultat, dass im Sinne der SPD die Wahlbeteiligung gepusht wird, gefolgt von einer Aktion „FFP 2 MASKEN“, deren Materialwert bei ca. 13 TSD. liegt, aber weitere 7 TSD. „Vertriebskosten“ nach sich zieht.

Alles Geld der Bürgerinnen und Bürger, eingesetzt als verdeckte Wahlwerbung.

Der Hammer ist aber der Theaterdonner um die Immobilie VORSTERPARK 2, wo nachweislich zu Lasten ALLER, fast 5 Mio. öffentlich verbrannt werden sollen, um 2 Dutzend „Miniwohnungen“ zu sanieren.
Für das Geld –was wir nicht haben- hätte man jeder Mietpartie ein halbes Reihenhaus hinstellen können.

Und dann wagten einige Aufrechte auch noch Bedenken zu äußern, weil man sich ja in den unnötigen und endlosen Sitzungen anstecken könnte.

Denen wurde es aber gegeben. Wo kommen wir denn hin, wenn so etwas Schule macht, den Hauptdarstellern, die Bühne zu entziehen ?

Der letzte Akt wurde schließlich im Rahmen der Beratungen zum Haushalt 2021 geboten.
Da wurden 3 Anträge aus den Reihen der Opposition „per Dekret de Mufti“ oder auf Grund königlicher Entscheidung einfach „geerdet“, obwohl diese gezielt darauf abhoben, die vorgesehenen neuen Schulden im Rahmen zu halten.

Nach dem Motto „Koste es was es wolle“ wurde der Opposition –in dieser Periode letztmalig- gezeigt, wer in Lohfelden das Sagen hat.

Opfer sind alle Bürgerinnen und Bürger, die für die ROTEN WUNSCHTRÄUME teuer bezahlen müssen.

Hoffentlich haben die Drahtzieher bzw. Regie-Führer daran gedacht –wahrscheinlich eher nicht- dass nach dem 14 März die Schauspieler-Rollen neu besetzt werden und das Stück „Lohfelden auf dem Weg in die Zukunft“ neu geschrieben wird.

Schade ist nur, dass dann zuerst einmal die „Brocken“ aus dem Weg geräumt werden müssen, die von der Streitmacht des Königs auf dem Weg zurück gelassen wurden.

Die „Zuschauer“ sind jetzt diejenigen, die auf die Vergabe der neuen Hauptrollen-Trägerinnen und –Träger, der kommenden 5 Jahre, Einfluss nehmen können.
Jetzt und heute – dann heißt es wieder VORHANG AUF in Lohfelden.

FH

 

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