Lolli Lohfelden

Die Wegesperrung war eine Blamage und nur die Unabhängigen hatten eindeutig Position bezogen: Null Toleranz für diese unsensible und überzogene Maßnahme. Diese Wege werden von der Bevölkerung benötigt, sie sind nicht überflüssig. Besonders, wenn man an unsere älteren und an gehbehinderte Mitmenschen denkt. Und dann noch diese absolut unklare Beschilderung, „Durchgang für Personen verboten“, wer dies nicht befolgt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, aber darunter „Eingeschränkter Winterdienst – Betreten auf eigene Gefahr“ zusätzlich zu dem schon vorher vorhandenen, gleichlautenden Schild. Und der Gipfel des Schilderwahnsinns, daneben noch das alte Gebotsschild „Weg für Fußgänger und Radfahrer“. Was gilt denn jetzt!

Bei diesen Wegen gibt es immer mindestens zwei Anlieger, die für die Schneeräumung zuständig sind. Aber man muss die Kirche im Dorf lassen, solche ungenügend geräumte Wege dürfen nur mit winterfestem Schuhwerk begangen werden! Und dafür ist jeder Einzelne selbst verantwortlich! Wie oft ist in der Vergangenheit jemand gestürzt und hat gar Schadenersatz eingeklagt? Die U2L ist für intensives Sparen, aber an der richtigen Stelle und nicht bei den Fußwegen. Die Servicementalität hat sich in unserer Gemeindeverwaltung leider noch nicht sehr breit gemacht, und wollte unser Bürgermeister nicht für alle Einwohner gleichermaßen aktiv sein?

Jürgen Kirchner

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.